Sehr geehrter Entscheider, sehr geehrter Finanzexperte,
 
verrückte Welt derzeit?! Einerseits suchen institutionelle Investoren vor dem Hintergrund des niedrigen Zinsniveaus händeringend nach Rendite, andererseits sinkt die Investitionsbereitschaft und viele Mittelständler fragen sich: "Stehen wir vor einem heißen Herbst oder ggf. einem Abschwung in 2013?" Kaum einer kann die Entwicklung exakt vorausbestimmen - wir raten: jetzt Hausaufgaben erledigen und Potenziale heben!

Mit den vorstehenden Beiträgen wollen wir im aktuellen Newsletter Anregungen und Verbesserungsansätze aufzeigen. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und einen sonnigen Herbst!
  
Christian Grotebrune, Geschäftsfeldleiter und Prokurist der UNITY AG

 


Zukunftsfaktor Materialeffizienz - Fördermittel sinnvoll einsetzen

Im produzierenden Gewerbe stellen die Rohstoffkosten mit durchschnittlich 45 Prozent den größten Kostenfaktor dar - Tendenz steigend. Gerade für die Zukunftsfähigkeit kleiner und mittelständischer Unternehmen ist es daher unerlässlich, höchstmögliche Effizienz beim Rohstoff- und Materialverbrauch zu erreichen.
 
Die Bundesregierung und auch die Landesregierung NRW unterstützen das Bemühen der Wirtschaft um Material- und Ressourceneffizienz mit entsprechenden Förderprogrammen:

  • Förderprogramm: go effizient

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) im Rahmen des Programms "go-effizient". Dieses Förderprogramm ermöglicht es produzierenden KMU, eine 50-Prozent-Förderung für externe Beratungsleistungen zur Steigerung der Rohstoff-
und Materialeffizienz zu erhalten. Voraussetzung dafür ist, dass die Unternehmen

  • ihren Produktionsbetrieb in Deutschland haben,
  • weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigen und
  • einen Jahresumsatz von max. 50 Mio. Euro bzw. eine Bilanzsumme von max. 43 Mio. Euro aufweisen.
  • Besonderheit: Bei besonders innovativen und risikoreichen Vorhaben werden auch Unternehmen mit bis zu 999 Mitarbeitern begünstigt. Hierbei entfällt die Grenze bezüglich Umsatz und Bilanzsumme.

Die Beratung erfolgt in zwei Leistungsstufen: 
 
Leistungsstufe 1 - Potenzialanalyse
Typische Inhalte: Stoffstromanalyse, Ermittlung der Materialverluste, materialeffiziente Produktgestaltung, Vorschlag geeigneter Maßnahmen
 
Leistungsstufe 2 - Vertiefungsberatung
Typische Inhalte: detaillierte Maßnahmenplanung, vertiefte Analyse von Einsparpotenzialen, fachliche Umsetzungsbegleitung, Beratung zu Fördermöglichkeiten
 
Die Förderung erfolgt über Gutscheine, die 50 Prozent der Ausgaben für die Beratung abdecken. Sie sind damit vollwertiges Zahlungsersatzmittel. Der Wert des Gutscheins beträgt für eine Potenzialanalyse bis zu 17.000 €, für eine Vertiefungsberatung bis zu 80.000 € abzüglich des Gutscheinwertes der Potenzialanalyse.
 
Bei Projekten in Nordrhein-Westfalen arbeitet UNITY eng mit der Effizienz-Agentur NRW zusammen.
 

 

  • Förderprogramm: Ressourceneffizienz NRW

Ein weiteres Förderprogramm ist die Ressourceneffizienz-Beratung der Landesregierung NRW, die sich an produzierende Unternehmen jeder Größe richtet. Ziel des Programms ist, mit Hilfe von Ressourceneffizienzstrategien den Schutz der Umwelt mit langfristigen Ausgabensenkungen und Effizienzsteigerungen in den Unternehmen zu verbinden und so Innovationsprozesse auszulösen. Die Förderung ist im Einzelfall abzustimmen. In Verbindung mit der Effizienz-Agentur NRW in Duisburg (EFA) beantwortet UNITY in Nordrhein-Westfalen Fragen rund um den Produktionsintegrierten Umweltschutz (PIUS), sowie mit dem Instrument JUMP die Optimierung des Produktentwicklungsprozesses im Sinne der umweltgerechten Produktgestaltung.
 
Welche Ergebnisse mit Hilfe externer Beratungsleistungen beim Thema Materialeffizienz erreicht werden können, zeigt folgendes Projektbeispiel.
 
Projektbeispiel - Senkung der Materialverluste um 34 Prozent
 
Ein Hersteller von Halbzeugen und einbaufertigen Kunststoffkomponenten hat im Rahmen einer Potenzialanalyse und darüber hinaus Beratungsleistungen von UNITY in Anspruch genommen. Ziel war es, die Produktivität zu steigern und Materialverluste zu reduzieren. Die Ergebnisse der Zusammenarbeit sind überragend: Gemeinsam gelang es dem Projektteam von Centroplast und UNITY, die Materialverluste um
34 Prozent (!) zu senken. Außerdem wurden die Herstellkosten in der Extrusion um neun Prozent reduziert.
 
Der Geschäftsführer des Produktionsunternehmens zieht eine positive Bilanz: "Zusammen mit UNITY konnten wir unsere Potenziale in der Produktionsplanung und in der Produktion identifizieren. Über Sofortmaßnahmen wurden wir uns unserer Stärken und Fähigkeiten besser bewusst. Mittels der Umsetzungsprojekte senken wir nachhaltig die Materialverluste, steigern unsere Produktivität und - noch wichtiger - entwickeln wir unsere Mannschaft".

Für ausführliche Informationen zum Thema "Zukunftsfaktor Materialeffizienz " steht Ihnen Christian Grotebrune gerne zur Verfügung.
 

+49 2955 743-425
 
 
 
 
 
 
 
 


Lieferantenbewertung aus Kundensicht - Mit gezielten Verbesserungsprojekten die Leistung der Wertschöpfungskette steigern

Aufgrund des steigenden Wettbewerbs greifen viele Unternehmen zur Produktionsoptimierung auf Methoden des Lean Managements zurück. Diese lassen sich auf  die gesamte Wertschöpfungskette übertragen. Dabei gilt es, nicht nur die eigene Leistung, sondern auch die der Lieferanten zu betrachten. Damit dies gewährleistet ist, analysiert UNITY die Zusammenarbeit mit den Lieferanten in drei Schritten, sodass in einem vierten Schritt gezielte Verbesserungsprojekte initiiert werden können. (siehe Abbildung 1). 
 

Abbildung 1: Prozess zur Lieferantenbewertung aus Kundensicht
 
Im ersten Schritt wird die Unternehmensstruktur in Relation zum Produktspektrum aufgenommen. Auf dieser Basis werden anschließend die Faktoren betrachtet, die den Erfolg des Unternehmens am Markt ausmachen (Erfolgsfaktoren). Hier steht die Frage im Vordergrund: Warum kauft der Kunde bei uns und nicht bei der Konkurrenz? Besonders im Fokus stehen quantitativ bewertbare Erfolgsfaktoren, die sich durch eine Lieferantenentwicklung optimieren lassen. Folgend werden daher vier beispielhaft betrachtet:

  • Schwankung der WBZ
  • Preis/Materialkosten
  • Lieferqualität
  • Liefertreue

Der nächste Schritt ist die Untersuchung der internen Strukturen. Dies bedeutet, dass die Versorgungsketten, also die Warenströme vom Lieferanten bis zum Kunden, einschließlich der Geschäftsarten aufgenommen werden. Diesen Versorgungsketten werden Kennzahlen zugeordnet, die sich aus den Erfolgsfaktoren ergeben haben. Somit wird die für den Kunden sichtbare Leistung gemessen.
Anschließend werden die Ergebnisse geschäftsartenbezogen in die Lieferanten- bzw. Kundenbeziehungen eingeordnet (siehe Abbildung 2). Hierbei kann jedes Geschäftsfeld eigene Erfolgsfaktoren bzw. Ziele bedingen, was unterschiedliche Kennzahlen zur Folge hat. Um abschließend Handlungsfelder zur Optimierung ermitteln zu können, werden die Lieferanten- und Kundenbeziehungen strategisch bewertet. Die Lieferanten werden hinsichtlich des Einflusses auf die Kundenbeziehung bzw. das Versorgungsrisiko analysiert. Die relevanten Geschäftsfelder werden durch eine strategische Analyse (separates Vorgehen) ausgewählt.
 
Im letzten Schritt werden die analysierten Kundenbeziehungen, die internen Strukturen und die Lieferantenbeziehungen zusammengeführt, sodass sich das zu priorisierende Handlungsfeld bestimmen lässt (siehe Abbildung 2).
 

Abbildung 2: Darstellung des priorisierten Handlungsfeldes bezogen auf den Zielerreichungsgrad hinsichtlich der Erfolgsfaktoren
 
Je nach Art der Analyseergebnisse ergeben sich sehr unterschiedliche Lösungsansätze. Mögliche Verbesserungprojekte zu den oben genannten Erfolgsfaktoren sind beispielsweise:

Schwankung der WBZStandardisierung der Produktionsprozesse des Lieferanten
Preis/MaterialkostenReduzierung der Einkaufspreise
LieferqualitätOptimierung der Fertigungsprozesse des Lieferanten
LiefertreueOptimierung der Produktionsplanung des Lieferanten


Durch dieses Vorgehen von UNITY ist es möglich, sowohl die eigene Leistung als auch die der Lieferanten durch den Kundenbedarf zu evaluieren und somit gezielte Verbesserungsprojekte zur Optimierung anzustoßen.
 

Für ausführliche Informationen zum Thema "Lieferantenbewertung aus Kundensicht" stehen Ihnen Martin Ramm und Teja Washausen gerne zur Verfügung.
 

+49 40 600 988-270

+49 40 600 988-12
 
 
 
 
 
 
 
 


Die IT auf dem Prüfstand:
ICT- und Security-Check für mittelständische Unternehmen besonders relevant vor dem Hintergrund virtueller Gefahren

Eine stimmige Informations- und Kommunikationstechnologie gewinnt gerade in mittelständischen Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema ICT (Information and Communication Technology) ist für Unternehmer und Geschäftsführer zwingend notwendig: Zum einen stehen Unternehmen angesichts aktueller Trends in der Kommunikations- und Informationstechnologie vor neuen Herausforderungen zur Umsatz-, Leistungs- und Qualitätssteigerung. Zum anderen sind die Sicherheitsrisiken durch Angriffe aus dem Internet gestiegen. Sowohl im Hinblick auf die Unternehmensstrategie als auch unter dem Aspekt der Unternehmenssicherheit zahlen sich durchdachte Investitionen in die ICT umgehend aus. Mit dem ICT- und dem Security-Check bietet UNITY mittelständischen Unternehmen eine optimale Lösung.
 
Der ICT-Check: Die passende Informations- und Kommunikationstechnologie für Ihre Unternehmensstrategie
 
Mit Hilfe des UNITY ICT-Checks können Unternehmen ihre ICT strategisch an den Unternehmenszielen ausrichten und gleichzeitig einen wirtschaftlichen Mehrwert durch die Optimierung der ICT-Ausgaben erzielen. Zudem können mögliche Sicherheitsrisiken identifiziert werden.
 
Im ersten Schritt wird die gesamte IT - von der Infrastruktur über die Betriebssystem- und Applikationsebene bis hin zur Strategie - aufgenommen, um sie dann im Hinblick auf aktuelle Technologien und Trends zu analysieren. Neben der IT werden auch alle Kommunikationstechnologien des Unternehmens, wie z.B. Festnetz, Mobilfunk, WAN- und Internetanbindung, berücksichtigt. Die Erfahrungen von UNITY zeigen, dass gerade hier kurzfristige Kostensenkungspotenziale vorhanden sind. Ausgehend von der Unternehmensstrategie der nächsten drei Jahre müssen anschließend in Workshops Handlungsfelder erarbeitet werden.
 
 
Abbildung 1: Workshop als Basis zur ICT-Strategie
 
Der Security-Check: sicher vor Angriffen aus dem Internet
 
Die Kriminalität im Internet nimmt zu: Inzwischen sind auch mittelständische Unternehmen lukrative Ziele für Hacker. Die Angriffe reichen dabei von der Manipulation der Firmenwebseite bis hin zum Eindringen in das Unternehmen und den Zugriff auf die Systeme.
 
Gefahren birgt  beispielsweise der Umgang mit USB-Sticks oder Kennwörtern. Was vielen nicht bewusst ist: Im Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) ist festgeschrieben, dass in Aktiengesellschaften und großen GmbHs die Geschäftsführung für die Unternehmenssicherheit haftet - dies gilt auch für den Bereich IT. Deshalb sollten die IT- und Kommunikationssysteme des Unternehmens auf den Prüfstand gestellt und die Mitarbeiter für dieses Thema sensibilisiert werden. Dabei müssen neben technischen auch organisatorische Aspekte in Betracht gezogen werden. Gemeinsam mit spezialisierten Partnern hat UNITY einen Security-Check speziell für mittelständische Unternehmen erarbeitet. (siehe Abbildung 2)
 

Abbildung 2: Vorgehen IT-Security-Check
 
Dabei werden zunächst die organisatorischen und physischen Sicherheitsmaßnahmen analysiert: Risiken durch Zugriffsrechte, Arbeitsanweisungen oder Richtlinien werden aufgenommen und bewertet. Ausgehend von den Ergebnissen dieser Analyse können entsprechende Verbesserungen erarbeitet werden.
 
Im nächsten Schritt wird unter professioneller Anleitung ein Hackerangriff simuliert und versucht, in das Unternehmensnetz einzudringen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, bestehende Sicherheitslücken aufzudecken und anschließend gemeinsam ein Konzept zur Herstellung der notwendigen IT-Sicherheit zu erarbeiten.
 
Agieren Sie als Geschäftsführer mit professionellen Partnern und testen Sie Ihre IT-Abteilung. Egal wie das Ergebnis ausfällt, anschließend sind Sie gemäß KonTraG sicher!

Für ausführliche Informationen zum Thema "ICT-Check" stehen Ihnen Heiko Janssen und Meik Eusterholz gerne zur Verfügung.
 

+49 2955 743-451

+49 221 789587 880
 
 
 
 
 
 
 
 


Aktuelles:

6. UNITY innovationday

Das Programm für den 6. UNITY innovationday steht. Top-Referenten u.a. von Bayer MaterialScience, Continental Automotive, Daimler und Volkswagen halten Vorträge über Elektromobilität, CO2-Reduzierung, Globalisierung, Prozessinnovationen und Qualität. Diskutieren Sie mit und tauschen Sie sich aus! 
 
 
14. November 2012, 8:30 - 18:00 Uhr
Mercedes-Benz Museum in Stuttgart.
Weitere Infos und Anmeldung unter www.unity-innovationday.de

Tag des Systems Engineering - TdSE 2012

Der "Tag des Systems Engineering" widmet sich in diesem Jahr dem Thema "Zusammenhänge erkennen und gestalten" und nimmt dabei Bezug auf die steigende Komplexität und die Vielfalt der Anwendungen in den einzelnen Industriebereichen. Der dreitägige Kongress dient sowohl Anwendern und Praktikern als auch Forschern und Entwicklern als Austauschplattform - im Jahr 2012 mit über 40 Fachbeiträgen und einer begleitenden Ausstellung.
  
7. - 9. November 2012
Heinz Nixdorf MuseumsForum Paderborn
Weitere Infos und Anmeldung unter www.tdse.org
Programmheft

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Christian Grotebrune
Senior Geschäftsfeldleiter
+49 2955 743-425
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